Das erste von Deutschen Minentauchern verwendete Tauchgerät war ein DM 20. Die Bezeichnung DM bedeutet Deutsches Modell. Hergestellt wurde das DM 20 Tauchgerät im Jahre 1912 von der Firma Dräger. Ungewöhnlich war die fehlende Atemluftversorgung von der Oberfläche. Der Minentaucher wurde durch zwei gefüllte Pressluftflaschen (2 x 0,6 Liter bei 150 bar), die an der Stelle wo das Brustgewicht befestigt war mit Atemluft versorgt. Das Rückengewicht wurde durch ein Kreislaufatemgerät und zwei Flaschen Sauerstoff (2 x 2,1 Liter bei 150 bar) ersetzt. Der gesamte Tauchanzug diente als Gegenlunge. Die durchschnittliche Tauchzeit betrug mit diesem Gerät 2 Std.